Kultur
Die Zucht der Kalanchoe ist ein Prozess, der Sorgfalt verlangt und in folgenden Phasen verläuft:
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Stecklinge: der Züchter produziert Stecklinge selbst oder bezieht diese von einem Vermehrer; Viele Stecklinge stammen aus Afrika; |
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Eintopfen: die Stecklinge werden in Töpfe gesetzt; |
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Aufzucht: die Kalanchoe zählt zu den sogenannten Kurztagpflanzen. Das heißt: sie blüht nur an kurzen Tagen mit wenig Licht im Februar und März. Durch eine bestimmte Verdunklungstechnik ist es den Züchtern gelungen, die Kalanchoe zu jeder Jahreszeit blühen zu lassen; |
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Vereinzeln: die wachsende Kalanchoe benötigt Platz. Die Töpfe erhalten größere Abstände; |
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Kultur: erfolgt mit zusätzlicher Beleuchtung - während der Wintermonate - für eine erkennbar bessere Qualität; |
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Sortierungen: die Kalanchoen werden nach Farbe, Sorte und Größe sortiert; |
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Transportfertig machen: einhüllen, etikettieren, in Trays und auf Karren bringen, Endkontrolle, fertig machen für den Transport zur Auktion oder zum Exporteur; |
Danach gelangen die Pflanzen über den Verkaufspunkt (Gartencenter, Supermarkt oder Florist) zum Verbraucher.
Umweltaspekte
Die Kalanchoe ist eine kräftige, robuste Pflanze und benötigt im Gegensatz zu anderen wenig Pflanzenschutzmittel. Bei eventuellen Problemen setzen die Züchter zunächst biologische Bekämpfungsmittel ein. Gut 85 % der Kalanchoe-Züchter in den Niederlanden sind nach MPS-A zertifiziert. MPS steht für Umweltprojekt Zierpflanzenbau (Milieu Project Sierteelt). Das A bedeutet, dass die Produkte auf umweltfreundliche Weise mit so wenig Einsatz von Chemikalien, Pflanzenschutzmitteln und Gas oder Elektrizität wie möglich kultiviert wurden. Die Kalanchoe ist also eine außerordentlich umweltfreundliche Pflanze.
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